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Ursprünglich war das Vereinsziel, in der ehemaligen,
denkmalgeschützen Hauptwerkstatt ein Museum einzurichten. Dieses
durchkreuzte die Pläne der Stadt Dortmund jedoch und alle Bemühungen
scheiterten, so daß die einzigste Alternative in Schwerte gefunden
wurde, was aber auch sehr viele Vorteile hatte, denn dort konnten alle
Wagen bewegt werden..... |
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"Was gut und sinnvoll ist, muß auch teuer sein"
- das ist der erste Gedanke den ein guter Beamteter Politiker hat, wenn
ihm eine Idee herangetragen wird. Ein Straßenbahnmuseum "muß"
eine Menge Geld kosten und bringt nichts ein, besonders dann nicht, wenn
man sich als Verantwortlicher nicht für alte Straßenbahnen
interessiert.
So wurde aus dem Museum in der Denkmalgeschützten Halle in der
Immermann straße nichts,- lieber butterte man Millionen in das alte
Straßenbahndepot um es umzugestalten. Das hat zwar nichts mit echtem
Denkmalschutz zu tun, aber erfreut Beamte und Politiker, etwas
geschaffen zu haben...... |
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Leider sickerte aus dem Verein durch, das der Samba
zunächst bei der DVG in DU-Hamborn untergestellt werden sollte und es
wurde von einem DSW Mitarbeiter dafür gesorgt, das nur wenige Tage vor
dem Transport die Vereinbarung platzte.
So stand der Samba doch wieder unmittelbar vor der Verschrottung.
Unser Kollege Uwe Mendrik hatte dann den Tip "Mainische Feldbahn in
Schwerte". Der Inhaber der MFB Bernhard von Engelen zeigte ein Herz
für alte Straßenbahnen und gewährte dem Verein "Asyl" für
die Wagen 303+812; 244+120 und auch für den GT8 89 |
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Wir haben der Stadt Schwerte 1995 ein Museum angeboten,
was dem Steuerzahler nicht 1,--DM kosten sollte. Die Deutsche Bahn
stellte das Gelände in Schwerte Ost zur Verfügung. Für 250.000,--DM
sollte das Gelände ab 1.1.96 dem Verein gehören. Die Dresdner Bank
hatte die Finanzierung zugesagt. Das Gelände und die Halle sahen
schrecklich aus,- aber eine Alternative war nicht in Sicht,- dafür
fleißige Jungs, die wo immer sie nur konnten, wie die Sklaven
gearbeitet hatten.
Erst 1996 stellte sich heraus, das das Gelände nicht der DB,
gehörte, sondern der BRD. Als "Bundeseisenbahnvermögen" war
die Eisenbahn Immobilien Management für den Verkauf zuständig. Es ist
im allgemeinen bekannt, das diese Leute aus Frankfurt keinen Sinn für
Museen auf Gleisen haben..... |
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| Es dauerte nur ein Jahr, bis der erste
Straßenbahnzug im Museum pendelte. Bis spät in die Vornacht liefen die
Vorbereitungen, aber letztendlich war es ein voller Erfolg.
Bürgermeister Rudi Pohl steuerte den Eröffnungszug bestehend aus TW
290 (Dortmund) und BW 120 (Siegen). Damals dachte weder die Stadtspitze
noch sonst irgendjemand, das der Grundstücksspekulant Roger Perplies
andere Pläne mit dem Gelände hatte.... |
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Hier (Bericht links) ist quasi der Beweis dafür, das
schon lange über das Schicksal des Vereins entschieden wurde!
Das Verwaltungsgericht hatte entschieden, das der Fahrbetrieb doch
stattfinden durfte. |
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Eine Grillparty im Januar?- Kein Problem, denn das Wetter
passte! Es war wohl der beste Besuchertag im Januar. Das Problem war das
Beschaffen der Holzkohle.........
Stilecht im Blaumann grillte Dennis die Würstchen. Etwas später
wurde dem Verein ein großer Grill aus V2a gesponsert und der Sommer war
ein echter Hit! |
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1998 war ein sehr bewegtes Jahr bei der SMS. Die Stadt
hatte sich inzwischen auf die Seite des reicheren gestellt, die
Bürgermeister sind aus dem Verein ausgetreten und das Bauamt nutzte
alle Kannbestimmungen, um den Verein bankrott zu machen. Man rechnete
nicht damit, das der GT4 435 das "TRAM-Café" 189 ersetzen
konnte und nun sogar Partys im Freigelände stattfinden konnten, die
wieder Geld in die Kasse brachten. Wie ein Schlag ins Beamtengesicht war
die Spende von Ingo aus Mülheim, denn nun konnte auch die
"Wahnsinnskaution" bezahlt werden. |
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Ebenfalls im Jahre 1998 tauchte der Rechtsanwalt Assesor
Jens Petersmann auf, der den Verein gegenüber der lästig gewordenen
Stadt Schwerte vertreten wollte.
Völlig blauäugig vertraute der Verein diesem Mann. Leider stellte
sich erst später heraus, das sich Petersmann genau entgegengesetzt
verhalten hat, wie ursprünglich vereinbart war. Die ganze Zielrichtung
des Vereins wurde zerschlagen, denn die Vertreter der Stadt hatten
schnell erkannt, das Petersmann frisch von der Uni gekommen ist und nur
theoretisches Wissen im Gepäck hatte. An Lebenserfahrung fehlte es ihm
vollständig, somit schaffte er es, das Museum an die Stadt auszuliefern
und die Presse mit unabgestimmten Informationen von der Seite des
Vereinsvorstandes abzubringen.
Der Vorstand ist danach zunächst zurückgetreten, blieb aber gem.
des Vereinsrechtes zunächst im Amt. |
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Hinter dem Rücken des Vereins wollte
Petersmann einen neuen Vorstand gründen und den alten hinaus werfen.
Insbesondere Andreas Herr war dem Juristen ein Dorn im Auge. Der
rechtmäßige Vorstand hatte unterdessen beschlossen, die neuen für
drei Monate freien Lauf zu lassen. Weil weder Petersmann noch ein
anderer der "neuen Mitglieder" etwas auf die Reihe bekommen
hatten, wurden alle Mitgliedsanträge des "neuen Vorstandes"
als nichtig erklärt und weiter wurde Jens Petersmann und seinen
Freunden Hausverbot erteilt. Die Karre war trotzdem zu tief im Sand und
die Presse hatte sich inzwischen zurückgezogen- somit ist das einzigste
und wirkungsvollste Druckmittel des Vereins verloren gegangen, was
letztendlich zur Folge hatte, das sich der Verein auflöste und alle
Bahnen in das Eigentum der Stadt Schwerte übergegangen sind. |
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