Das Phänomen - Der Gleisbau a la Modellbahn
Das Grundziel bei der Schwerter MuseumsStraßenbahn war seit Vereinsgründung, das alle Fahrzeuge einmal eingesetzt werden können und eine sinnvolle Aufgabe erfüllen.
Der Gleisbau wurde mit dem vorhandenen Eisenbahngleisen sowie mit alten Straßenbahngleisen aus Dortmund, Duisburg und Hagen vorangetrieben. Wie unsere Vorfahren vor 100 Jahren haben auch wir in Schwerte in Handarbeit die Gleise verlegt,- allerdings mit einem hochmodernen Schweißgerät miteinander verschweißt, so das es keine lästigen Gleisstöße auf dem Grundstück gegeben hat. Das Phänomen für viele Besucher war, das Meterspurradien von Normalspurfahrzeugen befahren werden konnten. Der TÜV hatte übrigens im Punkt Gleisbau und Fahrzeugsicherheit 0 Beanstandungen, was den Verein stolz gemacht hat. Die Sicherheit der Fahrgäste war in jedem zum Einsatz freigegeben Fahrzeug garantiert!
Eröffnet wurde der Fahrbetrieb auf einem 150m langen Gleisstück aus der Halle zur Drehscheibe. Das "Gleis 5" wurde ein Jahr später abgebaut und neben der "Aus- und Fortbildungswerkstatt" neu verlegt, weil die dortigen Gleise nicht mehr zu befahren waren. Durch den Einbau einer Weiche, die zuvor das Gleis 2 und 3 miteinander verbunden hat, konnte auch das Gleis hinter der kleinen Werkstatt erreicht werden,- das Anschlußgleis zum SMS Gelände. Damit wuchs die Fahrstrecke auf 1KM.
Zahlreiche Probefahrten bis hin zur KZ Gedenkstätte wurden im November 99 erfolgreich mit TW 290 durchgeführt. Heute wird dieses Gleis von der DB nicht mehr genutzt und die Nutzung durch das Museum wurde vom Besitzer des Anschlusses genehmigt.
Das Gleis 8 (violett) wurde mit der anstehenden HU für TW 904 abgetrennt und gedreht, so das später nicht das innere der Drehscheibe erreicht werden sollte, sondern diese umfahren werden konnte. Mehr zum Thema Gleisverlegung entnehmen Sie bitte dem Fotobericht.
| zum Fotobericht | zum Bauantrag | zum Straßenbahnforum |