Die deutsche FußInfo Selbshilfegruppe informiert: 

gesunde Füße?- Senkfüße? - Plattfüße?-

Die schnelle, einfache Selbstdiagnose

 

Die Selbsthilfegruppe wurde aufgelöst !!! Diese Seiten werden nicht mehr aktualisiert!!!  NEU: www.fussgesundheit.info 

Senk und Plattfüße sind fast immer  zivilisationsbedingt. Wegen mangelnder Kenntnis werden Plattfüße in Kauf genommen, Knieprobleme treten auf und das Laufen wird im Alter zur Qual. Kinder laufen sich X- und O-Beine an und schädigen durch einen falschen Gang nicht nur die Füße, sondern auch Knie und Hüfte. Viel zu häufig wird übersehen, das die Füße das Fundament  für eine gesunde Körperstatik sind! 

Diese Seiten helfen Ihnen mit Rat & Tat !

82% der jungen Menschen laufen mit kranken Füßen herum, davon haben  88,5% keine Ahnung von der Problematik.

Die Fehlannahme, ein schmerzfreier Fuß ist grundsätzlich gesund täuscht häufig!
Fazit: Viele Füße werden täglich stärker "durchgetreten". Wenn erst die starken Schmerzen auftreten, ist es für manche Leute schon fast zu spät.

Auf den Fotos erkennt man genau, daß die Seitenleder der Schuhe eingetreten wird. Jedermann kann so erkennen, das der Schuhbesitzer Senk- oder Plattfüße hat.

Schauen Sie sich nun Ihre Schuhe an!

Selbstdiagnose in fünf kurzen und einfachen Übungen:

1). Nehmen Sie auf einen Stuhl platz und ziehen Sie die Strümpfe aus. Betrachten Sie ggf. mit Hilfe eines Spiegels die Innenseite des unbelasteten Fußes.

Hier müßte ein deutliches Gewölbe zu erkennen sein, welches hinter der Ferse (Hacke) bis zu den Ballen reicht, hinten steil ansteigt und nach vorn verlaufend abflacht, wie unten auf dem Foto.

Ist das nicht der Fall, haben Sie einen kontrakten (festen) Senk- oder Plattfuß. Die folgenden drei Übungen können Sie überspringen.

2).  Setzen Sie zunächst den rechten Fuß auf den Boden auf, ohne ihn zu belasten. Nun legen Sie Ihr linkes Bein über das Rechte und schauen nach, ob das Fußgewölbe seine Form (genauso wie unbelastet) beibehält.
Machen Sie den gleichen Versuch mit dem anderen Fuß.

 

Zur Großansicht bitte auf das Bild klicken

3). Anschließend stellen Sie sich langsam auf und beobachten auch hier wieder das rechte Innengewölbe der Füße ganz genau.

Wiederholen Sie nun die Übung und beobachten Sie das linke, innere Fußgewölbe. 

 

4). Stellen Sie sich nun nur auf das Rechte Bein ( dadurch belasten Sie den Fuß am stärksten). Beobachten Sie wieder das innere Fußgewölbe. 
4b). Stellen Sie sich nun nur auf das Linke Bein  und beobachten Sie wieder das innere Fußgewölbe.

 Auswertung:

Übung 2: Bleiben die inneren Fußwölbungen nicht vollständig erhalten und geben nach, dann ist ein Senkfuß vorhanden, der behandelt werden sollte.
Übung 3: Bleibt das Gewölbe genau wie im unbelastetem Zustand oder gibt es nur ganz wenig nach (bis maximal 2 mm), leiden Sie nicht an Senk.- oder an Plattfüßen.

Gibt es ganz oder teilweise nach, so wie auf dem nebenstehenden Bild oder stärker, sind Senk- oder Plattfüße vorhanden (siehe unten).

Übung 4: Bleibt das Gewölbe genau wie im unbelastetem Zustand oder gibt es nur ganz wenig nach (ca.2-3 mm), leiden Sie nicht an Senk.- oder an Plattfüßen.

Gibt es stärker nach, sind Senkfüße zu beklagen,- berührt das Innengewölbe den Boden, spricht man vom Plattfuß.

Hier der gleiche Fuß wie oben im belasteten Zustand, wie bei Übung 4. Das Gewölbeeinfall beginnt hinter der Ferse. Zur Festigung der Fußmuskulatur wurden dem jungen Mann (19) Einlagen verordnet und darüber hinaus Gymnastikübungen.  Der weitere Fußverfall wird somit gestoppt und das Gangbild optimiert. Von einer Festigung des Gewölbes ist auszugehen, wenn der Therapievorschlag 2-3 Jahre lang konsequent durchgehalten wird.

  • Auf dem nebenstehenden Foto ist ein Senk-Knickfuß zu sehen. Deutlich zu erkennen ist das vollständig abgeflachte Längsgewölbe und der eingeknickte Mittelfußknochen.

    Das Innengewölbe erreicht nicht den Boden, so das es sich auch hier nicht um einen Plattfuß handelt. 

  • Die nebenstehende Animation zeigt ein gesundes, bzw. unbelastetes Innengewölbe, einen Senkfuß und den Plattfuß. Ferner sieht man den belasteten Fuß auf einer Einlage stehend. Das Gewölbe bleibt in der natürlichen Form und der Fuß funktioniert schmerzfrei.

    Flacht das Fußgewölbe bei Belastung vollständig ab und berührt den Boden, ist vom Plattfuß die Rede.

    Bereits am Abdruck des belasteten Fußes ist der Plattfuß leicht erkennbar.

    Falls der Plattfuß nicht angeboren wurde, hat man ihn selbst "erlaufen", denn Plattfüße sind eine Folgeerscheinung von Senkfüßen, die unbeachtet bleiben, d.h. nicht durch Einlagen oder Schuhzurichtungen korrigiert  wurden.

     
    Auf den Bildern (oben) erkennt man am Abdruck, das der linke Fuß so gut wie vollständig durchgetreten ist.

    Daneben sieht man deutlich, wie der Fuß durch Einlagen optimal gestützt ist. Die modernen Microfasereinlagen erkennt man im Schuh nicht. Das linke Foto zeigt die durchgetretenen Innenseiten der Schuhe, rechts sieht es aus, als seien gesunde Füße im Schuh. (Der Patient ist heute 18 Jahre alt und die Einlagentherapie hat erst begonnen) 

    Der nebenstehende Fußabdruck sagt aus, daß es sich um einen Senk- Spreizfuß,- nicht aber um einen Plattfuß handelt. Dem ersten Anschein nach könnte es ein gesunder Fuß sein, wie wir es in der Schule gelernt haben. Die Zeichnung rechts (aus einem Schulbuch) verwirrt, denn es soll ein gesunder Fuß abgebildet sein. Tatsächlich aber könnte es auch ein Senkfuß sein.

    Haben Sie bei der Übung Senkfüße festgestellt?-

    Sofern sie nicht mit Spreiz.- und/oder Knickfüßen im Zusammenhang stehen, ist je nach Grad der Gewölbeeinsenkung und des Alters die Besserung nicht aussichtslos.

    Gehen Sie direkt zu einem Orthopäden. Dieser wird Ihnen  Einlagen oder Schuhzurüstungen (unsichtbare Einlagen) verschreiben. 

    Grundsätzlich sollte alltäglich Fußgymnastik betrieben werden.

    Über dem rot markierten Bereich bricht das Fußgewölbe fast vollständig zusammen. Man kann schon fast vom Plattfuß sprechen, denn es fehlen nur noch 3mm bis zur Bodenberührung. Nun trägt der 25 Jährige die ersten Einlagen, die den Fuß in eine "leicht- Senkfußstellung" halten sollen, bis nach einer Eingewöhnungszeit die Einlagen erhöht werden.

    In diesem Fall wurden vom 5. bis zum 6. Lebensjahr Einlagen getragen. Ein Kinderarzt war damals der Meinung, Einlagen seien schädlich für Kinder! Die Bilder lassen Sie Ihr eigenes Urteil bilden!

    Falls Sie festgestellt haben, daß Sie an starken Senkfüßen (das Gewölbe sinkt fast bis auf den Boden ein) oder gar an Plattfüßen leiden, sollten Sie sich auf eine länger andauernde Einlagenzeit einstellen. 

    Falls Sie die ersten Einlagen bekommen, sagen Sie dem Orthopäden dieses unbedingt, damit zuerst leichte Einlagen zur Eingewöhnung verordnet werden. Ferner sollten Sie auf keinen Fall darauf verzichten, dem Orthopäden zu sagen, welche Art von Schuhen Sie tragen. Insbesondere wer leichte und elegante Schuhe bevorzugt, könnte mit Kasseneinlagen Probleme haben, weil gesetzliche Krankenkassen nur das "medizinisch notwendige" bezahlen und es niemanden interessiert, welche Schuhe Sie mögen. 

    In den meisten Sportschuhen sowie in vielen anderen Schuhen ist ein Fußbett eingearbeitet. Dieses reicht allerdings nicht zur Korrektur oder Behebung von Fußschäden aus. Siehe HIER    fotografiert. 

    Haben Sie weitere Fragen, dann senden Sie uns einfach eine   zum Thema!

    Was macht man wenn........    - Wie entstehen Senk- oder Plattfüße.................

    Diese Fragen beantwortet das folgende Kapitel

    Senk- und Plattfüße, sind nicht direkt als Krankheit, sondern vielmehr eine Schwäche der Muskulatur zu bezeichnen. In der Jugend bleiben Senk- oder Plattfüße in den meisten Fällen absolut schmerzfrei . und darum sehr häufig unbeobachtet. Allerdings sind Folgeerscheinungen sehr häufig zu beobachten. Darum ist eine frühzeitige Kontrolle durch einen Facharzt für Orthopädie oder einer anderen Fachkundigen Stelle immer sinnvoll. Bei uns, der deutschen Fußinfo werden Kontrolluntersuchungen und Therapievorschläge kostenlos angeboten!

    Von Natur aus ist der menschliche Fuß für das Gehen auf unebenen "wilden" Böden konstruiert. Zivilisationsbedingt, durch gehen auf  geteerten und gepflasterten Wegen und durch falsches Schuhwerk ermüden die Fußmuskeln und können das Fußgewölbe nicht mehr halten.  Darum sinkt es bei Belastung mehr oder weniger ein. Eine weitere, sehr große Gefahr für nicht zu 100% gesunde Füße sind Stehberufe und einige Sporarten.

    Die meisten  Spitzensportler, wie etwa Bundesligaspieler tragen in ihren Schuhen feste, orthopädische Zurichtungen, die das Fußgewölbe entlasten.

    Bleiben Senkfüße unbehandelt, kann es mit zunehmendem Alter passieren, daß die Muskeln soweit verschlaffen, daß sie selbst den unbelasteten Fuß nicht mehr in die natürliche Form ziehen können.  Wenn es soweit ist, werden fast unerträgliche Schmerzen jeden Schritt begleiten. Erst dann merken viele Menschen, daß mit den Füßen etwas nicht stimmt und gehen zum Orthopäden. Manchmal  hilft dann nur noch eine langwierige Operation - und später Einlagen.

    Um es nicht soweit kommen zu lassen, sollte bereits im Babyalter auf die Füße geachtet werden - siehe ggf. dazu unsere Sonderseite.

    Ist das Schulalter erreicht, sollten kindliche Senkfüße, oder leichte Senkfüße bei jüngeren Menschen  zunächst durch Fußgymnastik trainiert werden. Bleibt nach 6 bis 8 Monaten der gewünschte Erfolg aus, sind  zur regelmäßigen Fußgymnastik Schuheinlagen sinnvoll. Der Facharzt für Orthopädie berät Sie bezüglich der täglich empfohlenen Tragezeiten der Einlagen, die je nach Alter und Schweregrad des Fußverfalls abgestimmt werden.

    Ein gesundes Fußgewölbe könnte man denken............. Hier der gleiche (Senk-)fuß belastet. Das Gewölbe sinkt hinter der Ferse besonders stark ein

    Der Fuß links ist unbelastet und sieht wie ein gesunder Fuß aus. Das Fußgewölbe berührt die Einlage nicht. Das gleiche Bild könnte man sehen, wenn hier ein voll belasteter, gesunder Fuß auf einer Einlage stehen würde. 
    Tatsächlich handelt es sich um einen starken Senk.-Spreiz- und Knickfuß, der auf seiner ersten  Einlage (zur Eingewöhnung) steht. Man erkennt deutlich, das das Fußgewölbe durch die Einlage gestützt wird, dennoch gibt die Einlage leicht nach und trainiert somit die verschlafte Fußmuskulatur. Mehr zum Thema Einlagen erfahren Sie auf dieser Homepage .

     

    Hier ein "lockerer Plattfuß" im belasteten Zustand. Durch Muskel.- und Bänderschwäche sinkt das Gewölbe vollständig ein. Im laufe der Zeit wird der Fuß wahrscheinlich in diesem Zustand versteifen und heftige Schmerzen in den Waden, Rücken etc. verursachen. Einlagen schaffen hier Abhilfe und verhindern die Versteifung. Auf der rechten Aufnahme ist derselbe Fuß im unbelasteten Zustand zu sehen. Durch Einlagen wird diese Fußform auch bei Belastung des Fußes gehalten. Die Einlagentherapie sollte bereits mit dem Senkfuß begonnen werden, um eine weitere Verlachung des Fußgewölbes entgegen zu treten. Ist der Plattfuß (wie auf dem Bild) vorhanden, werden die Einlagen über Jahre hinweg ständig getragen werden müssen, um weitere Folgeschäden oder eine Operation zu vermeiden. Desto früher man Einlagen trägt, um so wahrscheinlicher ist die Besserung.
    Ist die Selbstdiagnose leicht verständlich?-
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    ich kannte mein Fußproblem schon vorher!
    Ich konnte durch diese Seite mein Fußproblem erkunden!
    Ich bin mir trotz der Seite nicht ganz sicher
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    Übrigens: Sehr viele Menschen, die an Senkfüßen leiden, haben zusätzlich  Knickfüße und/oder Spreizfüße. Die Weblinks finden Sie unten auf dieser Seite.

    Sollten zum Thema Senk.- oder Plattfüße noch Fragen bestehen, mailen Sie uns- oder vereinbaren Sie einfach einen Termin zur kostenlosen Fußdiagnose!

     bei Kindern und Jugendlichen, selten auch bei Erwachsenen kommt der INNENGANG zum Senk- Knickfuß
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