Rezept: Einlagen nach Gipsabdruck! Was nun?-
Im Forum und auch durch andere Leute habe ich erfahren, daß viele Angst bekommen, wenn sie von ihrem Orthopäden das Rezept für Einlagen nach Maß in die Hand gedrückt bekommen.
Aus diesem Grund habe ich die Einlagenfertigung einmal kurz nachgestellt, um den Betroffenen jegliche Furcht zu nehmen.
Wer sich für Einlagen interessiert, aber sich den Gang zum Arzt und zum Sanitätshaus sparen möchte, kann Maßeinlagen auch via Internet bestellen. Hier geht es zum Einlagen-Direktvertrieb von goParadise
| Für den künftigen
Einlagenträger ist der Gipsabdruck überhaupt kein Problem!
Man zieht die Schuhe und Strümpfe aus und tritt in einen Karton mit einer Schaumstoffmasse. Für den Patienten war es das schon! Der Orthopädie- Schuhmacher füllt den Trittabdruck mit Gips auf und wartet nun einige Tage, bis das Gips vollständig ausgetrocknet ist. So entsteht ein Positivmodell der Füße. Der Verlauf der Sehnen und der Gewölbeverfall ist somit deutlich zu erkennen und wird am Gipspositiv korrigiert. |
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| Je nach Rezept oder Wunsch werden aus erwärmten Kunststoffplatten,
Schaummasse oder aus Korkkeilen individuell passende Einlagen angefertigt.
In der Zwischenzeit sollten sich erstversorgte Patienten Fertigeinlagen (Fußstützen) besorgen, die es in Schuhgeschäften und Warenhäusern zu kaufen gibt. Dadurch kann sich der Fuß schon einmal an eine entlastende Stütze gewöhnen, weil die ersten Einlagen in der Regel sehr gewöhnungsbedürftig sind, bevor man sie nicht mehr missen möchte. |
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| Nach einigen Tagen
kann sind die Positive fertig. Der Schaum hatte eine leicht stützende
Wirkung und die Grundzüge der Fußgewölbe sind erkennbar. Deutlich zu sehen
ist jedoch, daß das Quergewölbe eine deutliche Korrektur erhalten muß,
denn man erkennt deutlich den kräftigen Spreizfuß.
Aber auch das Längsgewölbe sollte besser gestützt werden. Der Techniker hat nun die Aufgabe, den "Gipsfuß" zu optimieren und eine korrigierenden Einlagen herzustellen. |
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Nun sind gewissenhafte Profis gefragt! |
Nun wird der "Gipsfuß" in eine korrekte Stellung gebracht und die Stellen ausgefräst, die am Fuß des Patienten besonders gestützt werden sollten, um wieder eine normale Form annehmen zu können! | Das Gangbild wird sich auch beim Senk-Knick und Spreizfuß, wenn die Fußgewölbe regelmäßig (ständig) durch die Einlagen die notwendige Stützen erhalten, schon nach nur etwa zwei Wochen normalisieren, wenn es auch lange dauern wird, bis Muskeln und Sehnen wieder fit sind. Solange sind Einlagen und ggf. Hausschuhe mit Zurichtungen sowie Fußgymnastik unverzichtbar. |
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Die nebenstehende Aufnahme zeigt die Füße eines 25 Jährigen, der wegen sehr Platt- Spreizfüßen eine dreijährige, konsequente Einlagentherapie hinter sich hat. Die Gewölbe sinken noch ein, berühren aber nicht mehr den Boden. |
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Das Foto zeigt die neu angefertigten, korrigierenden Plexidureinlagen mit Supinationskeil. Der nun optimal gestützte Fuß ist nun eine völlig gesunde Form gehalten. Fuß- und Knieschmerzen werden somit vermieden und ein ermüdungsfreies Laufen ist möglich. |
Für weitere Fragen und Anregungen stehe ich gerne per Mail zur Verfügung.
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