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Obwohl die meisten Menschen nur wenig Acht auf ihre Füße geben, schämen sich viele ihrer Einlagen, obwohl dazu überhaupt kein Grund besteht...
Viele werden sich fragen, wieso es diese Page gibt. Hier die Lösung:
Das Thema Fußgesundheit und Einlagen kommt in der Gesellschaft viel zu kurz!
Nun folgt ein wahres Märchen:
Der kleine Junge mit funkeln im Schuh
Es gab einmal einen kleinen Jungen, der starke Senk.- und Knickfüße hatte. Weil andauernd die Schuhe krumm und schief waren und die Füße so komisch standen, ging seine Mutter mit ihm zum Orthopäden.
Irgendwie fand er es merkwürdig, daß nur er und einer aus der 3.Klasse solche komischen Schuhe hatte und wollte diese nicht mehr anziehen.
Seine Mutter ging mit dem Jungen wieder zum Orthopäden, der eine enorme Besserung der Füße festgestellt hatte. Der Junge sollte aber weiterhin Einlagen tragen, versuchsweise in "normalen" Schuhen mit starker Fersenkappe.
Gleich fühlte sich der Junge wohler und war stolz darauf, nun endlich "richtige" Schuhe tragen zu können ! Die Einlagen waren Anfangs nichts besonderes, denn mehrere Kinder hatten nach der Schuluntersuchung welche bekommen. Doch schon nach dem zweiten Sportunterricht waren die Einlagen Dienstags vor dem Sport in der Schultasche. Zuhause lassen ist gescheitert, weil die Mutter stets drauf geachtet hatte, das die Einlagen getragen wurden.
Als der Junge 11 Jahre alt war, stand ein Wohnortwechsel an und eine neue Schule wurde besucht. Der erste Sportunterricht war ganz unverhofft und so sah ein neuer Klassenkamerad vermutlich die klaren Plastikscheiben in den Schuhen und warf die Schuhe durch die Gegend. Ein anderer rief sofort, ach, ein Plattfußindianer! Damit hatte der Junge einen Spitznamen und wurde gehänselt.
Am nächsten Tag waren die Einlagen samt den Schuhen in der Mülltonne. Der Mutter sagte der Junge, die Schuhe sind beim Schwimmen gestohlen worden und in der Schule sagte der Junge, das ihm die Einlagen überhaupt nicht gehören. Es waren die Schuhe vom Cousin.
Nun wurden die Schuhe ohne Einlagen getragen,- aber Mutter hatte schon wieder einen Termin beim Orthopäden gemacht. Eine Woche später gab es neue, wieder glasklare Plexieinlagen!
Vor dem nächsten Schulunterricht wurden die Einlagen aber gleich aus den Schuhen genommen. Als seine Mutter die Einlagen im Schuhschrank gefunden hatte, tobte sie. So ging der Junge tagtäglich mit Einlagen in den Fahrradkeller, packte die Einlagen aus den Schuhen, fuhr zur Schule und packte die Einlagen nach Schulschluß wieder in die Schuhe. Das ganze ging Monatelang so.
Irgendwann merkte seine Mutter am Gang und an den krummen Schuhen, das die Einlagen nicht mehr getragen wurden. Nach einem heftigen Streit und dem gut zureden von Oma sagte sie dann, "mach doch was du willst". Gesagt getan! Die Einlagen wurden gleich entsorgt!
Der 13 Jährige lief nun wie die meisten ohne Einlagen, denn er wußte nicht, was Einlagen bewirken. Allerdings interessierten ihm der Inhalt der Schuhe anderer Schüler.
Mit 16 war die Schule vorbei und es begann der sogenannte Ernst des Lebens. In einem Hotel wurde der Junge ausgebildet. Am ersten Tag in der Umkleide ist dem frischen Azubi aufgefallen, daß zwei Jungen aus dem 3.Lehrjahr Einlagen getragen haben. Der eine nur in seinen Arbeitsschuhen, der andere wechselte sie in die Freizeitschuhe. Interessante Feststellung!
Nach etwa einer Woche mußte der Azubi die Umkleideräume ausfegen. So gelangte er auch in die Räume der Kellner und Köche. Hier standen mehrere Schuhe, die die Konturen der Einlagen spiegelten und in einem Paar waren sogar Einlagen drin. Heimlich probierte der Junge diese Schuhe an. Ein irres und spannendes Gefühl war das für ihn! Aber selber wieder Einlagen tragen - nö, warum?-
Nach einigen Wochen merkte der junge Azubi, daß seine Kniegelenke nach Feierabend schmerzten. Dieses muß an den vielen Arbeitsstunden gelegen haben, - dachte er.
Aber es wurde schlimmer und schlimmer und irgendwann taten auch die Füße weh.
Am freien Tag besuchte der Junge einen Orthopäden,- aber einen anderen wie früher als Kind. Dieser untersuchte die Knie,- von den Fußschmerzen hatte der junge Azubi ja nichts erzählt. Es wurde eine Wachstumsstörung bescheinigt. Es gab eine Woche "gelben Urlaub" und eine Salbe, sowie 3 Reizstrombehandlungen.
Eine Woche später ging es wieder zur Arbeit. Nach dem zweiten Arbeitstag traten wieder die gleichen Probleme auf, wie auch zuvor.
Nach etwa drei bis vier Wochen ging der Azubi erneut zum Arzt und schilderte die Probleme erneut. Es wurde eine Röntgenaufnahme von den Knien gemacht und danach (der Junge staunte), schaute sich der Arzt die Füße an. Diagnose: Platt- Knickfüße - es gab Einlagen.Auf einer Heimfahrt fand er schließlich eine Illustrierte mit einem Artikel über Fußschwächen. Unter anderem stand geschrieben,"gesunde Füße schmerzen nicht."
Zuhause kramte er das alte Biobuch heraus. Dort waren drei Fußabdrücke abgebildet: Plattfuß, Hohlfuß und gesunder Fuß.
Der junge Azubi nahm von sich ebenfalls eine Trittspur auf. Demnach hatte er fast gesunde Füße, wußte aber, das das nicht stimmt. So ging der junge Mann in die Bibliothek und lieh sich mehrere Bücher aus, die sich mit dem Thema Füße beschäftigen. Von nun an wußte der Junge, warum seine Füße inzwischen zusätzlich im Vorderfußbereich schmerzten und auch noch die Kniegelenke.
Kurz darauf wurde er von Carsten, dem netten Einlagenträger eingeladen. "Mir tun die Füße weh" sagte er, als Carsten weg gehen wollte. So kam er endlich mit ihm ins Gespräch. Carsten hatte drei paar Einlagen. Schade, daß Carsten nur die Schuhgröße 42 hatte.
Am nächsten freien Wochentag wurde der Termin beim Orthopäden wahrgenommen. Die Einlagen konnten 10 Tage später abgehohlt werden. Es waren Kork- Leder Einlagen.
Es war zunächst ein komisches Gefühl, denn irgendwie war es, als sei der Schuh an der Hacke zu tief geworden. Nach einigen Schritten machte sich die Spreizfußpelotte und die Korrektur des Längsgewölbes so stark bemerkbar, daß die Einlagen ersteinmal wieder aus den Schuhen genommen wurden. Sofort merkte er den Knickfuß wieder und kaufte sich ein paar neue Schuhe. Die Einlagen waren ja in der Tasche und so konnten mit reinem Gewissen Schuhe gekauft werden. Heimlich im Park kamen die Einlagen in diese Schuhe. Es war eine Qual!
Zuhause begutachtete er seine Fußsohlen und stellte fest, daß der Fuß im inneren Gewölbe errötet ist und der Rand der Einlagen sich widerspiegelte.
Dann stellte sich der Junge barfuß auf die Einlagen und fand das Gefühl irre und holte einen Spiegel, um die Sache genau zu betrachten!
Am nächsten Morgen war es ein merkwürdiges Gefühl. Die Pelotte drückte schon beim anziehen der Schuhe.
Im Hotelbetrieb angekommen, fragte Carsten sofort, ob die Einlagen abgeholt wurden. Das war dem jungen Azubi so peinlich, denn es waren noch zwei andere Azubis dabei. Carsten ließ sich die Einlagen zeigen und dann kam der Hammer. Matthias, ein anderer Azubi ging damit eine Runde zur Probe und sagte: "damit kann man gut leben".
So begann eine Diskussion, die dazu führte, das auch der "Probeträger" anschließend den Orthopäden besuchte.
Ein Tag später, in der Berufsschule sagte der Kollege zu einem anderen Klassenkameraden: "Der Andreas hat nun die gleichen Einlagen wie Du". Wieder standen andere dabei und dem Andreas war das irgendwie peinlich. Aber niemand lachte und spottete.
Mit den Einlagen war das Laufen wesentlich bequemer, das Problem war nur, das manche Schuhe nun unbrauchbar waren. So beschloß Andreas, den alten Orthopäden von früher wieder aufzusuchen. Dieser verordnete sofort wieder die klaren Plexidureinlagen.
Seit dem sind über 20 Jahre vergangen und die Füße von dem Azubi Andreas haben sich enorm gebessert. Vom fast Plattfuß ist kaum noch etwas zu sehen. Der Vorderfuß bleibt eine gewisse Zeit gewölbt und der Fuß knickt nicht mehr so stark nach innen. Auch nach stundenlangen Laufen schmerzen die Füße und Knie überhaupt nicht mehr.
Ein gleichaltriger Kollege hat vom 5. bis zum 22. Lebensjahr wegen Senk.- und Knickfüße ständig Einlagen getragen. Seine Füße sind nun als fast okay zu bezeichnen und es bedarf keiner weiteren Fußunterstützung durch Einlagen, nur beim Sport und in den Arbeitsschuhen dienen nun leichte Einlagen zur Vorsorge.
Falscher Scham und eine verletzte Eitelkeit haben dazu beigetragen, daß Andreas unerträgliche Fußschmerzen hatte und noch über Jahre hinweg Einlagen tragen wird.
Leider hatte aber auch der damalige Orthopäde nicht das Feingefühl. Vieleicht hätte Andreas seine Einlagen früher getragen, wenn der Arzt den Jungen über den Sinn und Zweck aufgeklärt hätte.
Leider gab es auch früher nicht die modernen Einlagen von heute. Die Wirkung dieser Einlagen ist wesentlich besser, als bei den früher üblichen. Das Zauberwort heißt Mikrofaser. Mit diesen Einlagen kann man Schuhe so umrüsten, das die Einlagen fast unsichtbar sind!
Wenn mich heute jemand auf meine Einlagen anspricht, habe ich keine Probleme mehr damit. Neulich im Freibad hat sich ein 13 Jähriger Junge , der seine Decke neben meiner hatte, über meine Einlagen ausgelassen. Er schaute in meine Schuhe und sagte zu seinen Kollegen, "guck mal, der Mann hat Plattfüße". Ich erwiderte, daß er das überhaupt nicht beurteilen kann, denn er muß sich dazu den belasteten Fuß ansehen. Wir stellten uns beide hin und er konnte sich nun schlau machen. Ich habe ihm nämlich erklärt, woran man die Fußkrankheiten erkennen kann. Dieses interessierte auch die anderen. Peinlich war es für den 13 Jährigen - denn er litt schon in diesem Alter an Platt- Knick und Spreizfüßen und hat es nie zuvor bemerkt!
Da wundere ich mich über die mangelhafte Kompetenz mancher Schulärzte und Biologielehrer.
Aus diesem Grund habe ich mich entschlossen, diese Homepage zu erstellen. Das eigene Interesse an Deinen Füßen habe ich - so hoffe ich - nun geweckt!
Übrigens: Es stand ein Berufswechsel an. Von der Gastronomie wurde direkt in die Fuß- Orthopädie gewechselt............. Hier sieht man seine Firma
Haben Sie uns auch eine Geschichte zu erzählen, die sich mit dem Thema Füße & Einlagen beschäftigt?- Die Besucher der Seiten würden sich sicher sehr darüber freuen!!!
Schuhe, Kleidung und alles was man sonst so braucht, findet man hier.....